Musikgeschäft © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

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Immer mehr kleinere Plattenfirmen stehen vor dem Aus, obwohl sie kreative Ideen haben, gute Musiker signen und im Grunde eigentlich alles gut sein sollte. Aber immer höhere Mieten für Büros bei immer geringeren Einnahmen durch Plattenverkäufe, zwingen vor allem kleinere Labels zur Aufgabe. In Städten wie Hamburg, die schon immer als Musikstädte gegolten haben, macht sich die Depression bemerkbar. Aber auch wenn viele Musiker ins Berliner Exil ausgewandert sind, hat die Stadt ein ungemeines Potential, dass derzeit auf Grund mangelnder finanzieller Möglichkeiten im Winterschlaf liegt. Das hat 2008 auch die schwarz-grüne Landesregierung erkannt und zugesichert, sich des Problems anzunehmen. Unter der Agenda “Zukunft der Musikstadt Hamburg” werden Konzepte entwickelt, die das kreative Potential der Stadt nachhaltig fördern sollen.

In vielen Fällen liegt ein Hauptproblem in den steigenden Mieten für Gewerberäume. Allerdings gibt es dafür Lösungen wie Coworking Offices. Das Konzept ist verblüffend einfach. Unterschiedliche Firmen oder Agenturen schließen sich zu Bürogemeinschaften zusammen. Nicht nur die laufenden Kosten können hierbei klein gehalten werden. Es entwickeln sich automatisch Synergieprozesse, die es ermöglichen, dass sich ein effektiver interdisziplinärer Austausch entwickelt. Eine gegenseitige Bereicherung, bei gleichzeitiger Sparmaßnahme. Eine große Auswahl an Bürolösungen und kleineren Gewerbeimmobilien findet man natürlich vor allem auf entsprechenden Internet-Suchportalen für Immobilien. Hier kann man auch nach potentiellen Partnern für dieses Bürogemeinschaftskonzept suchen. In vielen Fällen stehen die Dimensionen der Büros und ihr monatlicher Kostenaufwand in keiner Relation zu dem tatsächlich beanspruchten Platz. Das Coworking Office bietet eine ideale Ausnutzung der Fläche.